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helios helios ist männlich
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Frage zu Freiberufler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

servus mitnander,
ich möchte ab nächstes jahr gern ein nebengewerbe anmelden aber hauptberuflich noch in meinem alten beruf weitermachen.
ja die shows laufen schon gut aber um davon zu leben is es noch zu wenig.
jetzt meine frage:
kann ich mich auch als freiberufler anmelden ( natürlich mit meinem chef abgeklärt) und trotzdem hauptberuflich in einer firma angestellt sein oder gibt es bei freiberufler einen max. betrag im jahr wo sie dazuverdienen dürfen...

danke
helios (sigi)

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""F E U E R"" - Flamme des Lebens
28.12.2008 18:21 helios ist offline E-Mail an helios senden Homepage von helios Beiträge von helios suchen Nehme helios in deine Freundesliste auf
IgnisLibra IgnisLibra ist weiblich
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RE: Frage zu Freiberufler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Grundsätzlich wird bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung ein Nebengewerbe angemeldet, welches direkt an das Finanzamt weitergeleitet wird. Bei denen hat man als Künstler dann den Antrag auf Anerkennung als Freiberufler zu stellen. Hier kommt jetzt allerdings der Haken an der Sache: Turnern und Artisten (und hierzu zählen auch wir Feuerkünstler!) wird der eigenkreative Anteil an der Show abgesprochen; diese sind somit Gewerbetreibende und gelten nur vor der KSK als Freiberufliche. Ist blödsinnig - ist aber so... Näheres hierzu kann man im "Freiberufler Atlas" von Herrn Massow nachlesen.
Solange sich die Jahresumsätze unter 17.500 € belaufen, hat man aber auch als Kleingewerbe die Möglichkeit, lediglich eine "einfache Buchführung" -sprich Einnahmen-Überschuss-Rechnung- zu machen. Hierzu gibt es sehr praktische und obendrein günstige PC-Programme, die dich bei der Erstellung der EÜR unterstützen.

Hoffe, das hilft dir erst mal weiter.
Feurige Grüße, IgnisLibra
29.12.2008 16:42 IgnisLibra ist offline E-Mail an IgnisLibra senden Homepage von IgnisLibra Beiträge von IgnisLibra suchen Nehme IgnisLibra in deine Freundesliste auf
Chela Chela ist männlich
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RE: Frage zu Freiberufler Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

zu der Frage, wie man als Freiberufler anerkannt wird, bietet der Poi und Feuerartistik e.V. seinen Mitgliedern kostenlose Beratung an. Einigen Künstlern hab ich früher in meiner Firma dazu schon Coaching gegeben und das werde ich in den Verein überführen.

Es ist nämlich mit bestimmten Schlüsselbegriffen und entsprechender Darstellung und Wahl der eigenen Schwerpunkte durchaus möglich, mit Feuerkusnt als Künstler anerkannt zu werden. Ich hoffe ihr habt Verständnis, dass dieses Know-How etwas anderes ist als eine Bauanleitung für Poi oder Moves, die frei verfügbar sind. Eininge Begriffe sind einfach wie Passwörter. Wir werden auch einen Vereinsanwalt haben, der für Mitglieder Verträge prüfen kann etc. und Allgemeine Geschäftsbedingungen für Auftritte.

Ich hab daher auf den Beitrag von Fire-Liliy, die hier unser Coaching vom letzten Sommer im Kern dazu veröffentlicht hat, aus Gründen der Vertaulichkeit des Beratungsgespräches leider löschen müssen. Rechtsberatung darf zudem nur ein zugelassener Anwalt leisten. Das ist dann wieder was anderes. Bis der Verein eingetragen ist und Gemeinnützigkeit anerkannt wurde, berate ich weiterhin privat als Coach für Künslter und biete Vertragsmuster für Auftritte etc. an. Natürlich für kleines Geld und nicht so teuer wie als Verkaufstrainer.

Liebe Grüße

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01.01.2009 21:58 Chela ist offline Homepage von Chela Beiträge von Chela suchen Nehme Chela in deine Freundesliste auf
Lucy DeLunatic
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Hi Bodo,

Wann und wo bitte habe ich eine Urheberrechtsverletzung begangen?

Bitte erkläre dein Vorgehen.

MfG

F*

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02.01.2009 15:13 Lucy DeLunatic ist offline E-Mail an Lucy DeLunatic senden Homepage von Lucy DeLunatic Beiträge von Lucy DeLunatic suchen Nehme Lucy DeLunatic in deine Freundesliste auf
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Coaching Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

HAb Dir eine PN geschrieben und den Begriff "Uhrheberrecht", der vielleicht nicht ganz den Kern der Sache trifft, abgeändert oben in meinem Posting.

Beste Grüße

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03.01.2009 01:25 Chela ist offline Homepage von Chela Beiträge von Chela suchen Nehme Chela in deine Freundesliste auf
Nina Nina ist weiblich
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RE: Coaching Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@ IgnisLibra

da liegt schon der erste Fehler:
Freiberufler, also auch Künstler melden sich DIREKT beim Finanzamt an.
Da geht man garnicht erst zur Stadt.
Man will ja eben KEIN Gewerbe anmelden. Also, keine schlafenden Hunde wecken.
Und vorher schön die Katalogberufe durchsehen, um die richtigen Wörter zu benutzen.
Wie Bodo schon sagt, ist alles machbar!
Ich hab`s auch hingekriegt.

LG,
Nina
06.01.2009 16:10 Nina ist offline E-Mail an Nina senden Homepage von Nina Beiträge von Nina suchen Nehme Nina in deine Freundesliste auf
Chela Chela ist männlich
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RE: Coaching Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Genau,

denn zuerst mal ist alles "Gewerbe" was kein "Freier Beruf" ist. Was genau darunter fällt, steht in den sog. Katalogberufen.

"Ein Gewerbe ist jede erlaubte, selbständige, nach außen erkennbare Tätigkeit, die planmäßig, für eine gewisse Dauer und zum Zwecke der Gewinnerzielung ausgeübt wird und kein „freier Beruf“ ist."

Die Liste der Katalogberufe findet sich im § 1 Abs. 1 Nr. S. 2 EStG.

Eine sehr gute, und kommentierte Übersicht der Katalogberufe findet sich bei der IHK FF/M HIER (klick). Ab etwa der Mitte der Seite geht’s mit den Freiberuflern und ihren AUSNAHMEN los. Einige hilfreiche, allgemein bekannte Stichwörter zur Abgrenzung sind:

- Feuerkunst und Freier Tanz
Welche genaue Wortkombination und welche Begriffe noch sehr hilfreich sind, ist wiederum Expertenwissen, denn Reitlehrer und Tanzlehrer sind z. B. sehr wohl gewerblich tätig, obwohl § 6 der Gewerbeordnung Unterrichtswesen generell nicht als Gewerbe deklariert. Da ihre Arbeit gewisse Erfordernisse NICHT erfüllt, insb. die für die freien Berufe typische eigenschöpferische Leistung, hilft auch kein Hinweis an die Leute beim Finanzamt, man sei ja Künstler oder Lehrer. Man zahlt Gewerbesteuer und muss volle Mehrwertsteuer eheben/abführen. Siehe dazu z. B. das BFH Urteil vom 27.04.2006 V R 53/04. Es gibt also Ausnahmen, die man kennen sollte.

- Auch Künstler können unter Gewerbe fallen
Künstler üben ebenfalls ein Gewerbe aus, soweit sie werbeaktiv sind, z. B. durch Mitwirkung an Werbefilm ohne eigenschöpferische Leistung, Überlassen von Fotos u.ä. für Zeitungen oder Magazine. Quelle: IHK FF/M

- Zusätzliches Gewerbe
Falls man so etwas nebenbei trotzdem zu laufen hat, den freien Beruf davon schön säuberlich in der Buchhaltung und bei den Angeboten trennen (z.B. um Poi zu bauen und auf Märkten anzubieten oder gewerbliche Feuerwerke etc.). In dem Fall möglichst zwei Standorte, einen zuhause für freiberuflich und in einem anderen Bundesland fürs Gewerbe bei den Eltern etc, dann gibts auch zwei Steuernummern und das mit der getrennten Buchhaltung für beide Bereich ist leichter.

- Finanzamt fragen hilft auch
Nur ist es so, dass die natürlich einem nix sagen, um Dir zu verraten, was genau Du nun sagen musst, um KEINE Gewerbesteuer zahlen zu müssen :-) -> Termin beim Steuer- oder Wirtschaftsberater machen und die Beratungsergebnisse dann selbstverständlich NICHT ohne dessen Einverständnis ins Internet stellen.

Alles in Allem zwar etwas Arbeit und Umstand, aber lohnt sich.

PS: Sorry noch mal Fab, dass ich das Wort Urheberrechtsverletzung oben in meiner Antwort für einige Stundend stehen hatte. Ich meinte natürlich nur, dass Du meine Beratungsinhalte, insb. die zwei Stichwörter für die Anerkennung von Feuerauftritten als freiberufliche Tätigkeit, die nicht vom Finanzamt auch noch mal explizit genannt wurden, bitte vertraulich behandeln möchtest. Und was Dein Steuerberater Dir im Nachhinein dazu noch bestätigt hat, hier auch nicht hingehört, solange der oder die dazu nicht ihre Einwilligung erteilt. Lass uns auch noch mal über die Kontakte sprechen, die Du im Gegenzug eruieren wolltest. Ich bin daran noch immer sehr interessiert. Ich hab da so eine Idee zum Fach darstellende Kunst (Tanz) und Feuer in der Hochschularbeit. Würde mich sehr freuen, mit Dir da was zu machen.

ACHTUNG: Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung, sondern Werbung in eigener Sache als Wirtschaftsberater und für die Poi-Verband, dem ein zugelassener Anwalt und eine Steuerberater angehören werden. Die hier gemachten Angaben und Informationen dienen nur der weiteren Beschaffung eigener Information des Lesers und sind in keinem Fall als qualifizierte Rechts- oder Steuerberatung geeignet. Dies nur, damit ich mal nicht verklagt werde :-)))

Posting verschoben und ergänzt, zuletzt 13.02.14.41 Uhr by chela

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13.01.2009 11:11 Chela ist offline Homepage von Chela Beiträge von Chela suchen Nehme Chela in deine Freundesliste auf
Lady of Fire Lady of Fire ist weiblich
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Hi Chela.

Danke für Dein Posting. Sehr informativ.
Grüße

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26.01.2009 16:35 Lady of Fire ist offline E-Mail an Lady of Fire senden Beiträge von Lady of Fire suchen Nehme Lady of Fire in deine Freundesliste auf
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hallo das Thema,
interessiert mich auch sehr, nur dass ich leider viel zu wenig Ahnung davon habe, so wie Ihr hier schreibt scheint es eher erstrebenswert als freier Künstler anerkannt zu werden als ein Kleingewerbe anzumelden?Was genau ist der Vorteil als freier Künstler?
Wie hoch ist eine Steuer fürs Kleingewerbe pro Jahr ca?
Ich persönlich überlege nämlich auch was ich machen soll ich wurde schon öfter mal gefragt ob ich mal einen Auftritt machen könnte aber da ich in einer grossen Firma angestellt bin hab ich angst wenn ich keinen Nebenerwerb( oder so etwas) angemeldet habe dass ich da Ärger kriege.
Ich will halt nix verbotenes machen ;D Auf keinen Fall würde ich viel damit verdienen,hab auch gar keine Lust das unter "Leistungsdruck" jedes WE zu betreiben und meine komplette Freizeit damit zu verbringen, ich würde allenfalls das Geld fürs Lampenöl wieder reinkriegen schätze ich mal....
Was würdet Ihr mir raten?
23.03.2009 19:46 gaensebluemchen ist offline E-Mail an gaensebluemchen senden Beiträge von gaensebluemchen suchen Nehme gaensebluemchen in deine Freundesliste auf
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Liebes Gänseblümchen,

zunächst einmal ist es gut und richtig, sich mal generell zu informieren. Deine Fragen sind allerdings sehr allgemein und die absoluten Grundlagen kann man ja auch in der Wikipedia nachlesen (Gewerbesteuer und und Mehrwertsteuer). Denn um die beiden Steuern geht es bei der Steuerbefreiung als Freier Künstler / Freiberufler. Irgendwie hatte ich aber Lust Deine Frage generell aufzugreifen.

Die klassischen freien Berufe, auch Katalogberufe genannt, sind nur einkommenssteuerpflichtig. Also keine Gewerbesteuer. Das Finanzamt entscheidet hier nach dem Charakter der konkret ausgeübten Tätigkeit, ob eine selbstständig ausgeübte Tätigkeit gewerblich oder freiberuflich ist.

Bei der Umsatzsteuer ist es etwas komplizierter und es kommt im Grunde darauf an, ob ein ermäßigter Steuersatz von 7% gilt. Generell gibt es aber die Regel gem. § 19 UStG., nach der jeder Kleinunternehmer (egal ob Gewerbe, Freier Beruf, ermäßigter Steuersatz 7% oder volle 19%) mit bis zu 17.500 Euro Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr und voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro im laufenden Kalenderjahr gar keine USt. abführen muss.

Das wird wohl für die meisten hier zutreffen, also KEINE MEHRWERTSTEUER auf die Rechnung und anstatt dessen ein Hinweis in der Rechnung auf den § 19. Ich schreibe das immer für Coachingrechnungen als Nebenberufler wie folgt:

Die Leistung ist mehrwertsteuerfrei gem. § 19 UStG

Quelle: Bundesgesetzblatt

Bei Deinem Arbeitgeber kommt es darauf an, ob Du in eurem, zwischen euch abgeschlossenen Arbeitsvertrag auf jedwede Nebentätigkeit verzichtest. Das hängt dann nicht unbedingt daran, ob oder wie viel Du nebenbei verdienst, sondern ob Du überhaupt arbeiten darfst (auch ehrenamtliche Arbeit kann ja bekanntlich müde Montags-Augen verursachen) Darum geht es den Firmen!

Wenn du das unterschrieben hast, musst Du in jedem Fall um Erlaubnis fragen, weil auch ohne Geld regelmäßige Arbeit Dich belastet (wie Du ja selbst sagst, wenn es zu Leistungsdruck kommt, Proben, Auftritte, Absprachen, ggf. Fahrerei).

Einzig Dein Hobby (und das kann durchaus regelmäßig laufen) darfst Du ohne zu fragen immer ausführen. Und Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Verköstigung, Fahrtkosten und Lampenöl/Kevlarverbrauch (also alles unter so um die 50 Euro pro Nase beim Feuerauftritt) ist kein Verdienst sondern eben eine Aufwandsentschädigung (ähnlich wie Spesen zu werten). Das akzeptiert auch das Finanzamt, weil man da ja noch keinen Gewinn macht (also kein Gewerbe ausübt bzw. eben nicht freiberuflich tätig ist, sondern eine Gefälligkeit ausübt und sich die Kosten ersetzen lässt).

Wer also nur eine Gefälligkeit ausübt, braucht auch keine Rechnung schreiben. Das ist so, als ob Du einem Freund beim Umzug hilfst und dafür die Fahrkarte und Kartoffelsalat mit Würstchen oder 50 Euro für ein Essen und den Sprit bekommst. Dann brauchst auch keine Steuer-Details!

ACHTUNG: wer eine Gefälligkeit leistet, ist nicht haftbar für Schäden, die er anrichtet. Das ist ebenso wie bei der Umzugshilfe. Fällt Dir der Fernseher im Treppenhaus runter, hat der, dem Du die Gefälligkeit geleistet hast, keine Haftungsansprüche gegen Dich. Fliegt Dir der Poi in die Scheibe auf der Geburtstagsparty, und bekommst Du keine Gage/hast keinen Auftrag als Künstler mit Bezahlung (Kostenerstattung ist ja keine Gage), handelt es sich meiner Meinung nach ebenfalls um eine Gefälligkeit, bei der ein Veranstalter für die Glasscheibe / den verbrannten Mantel des Gastes haftet.

Eine Quittung ohne Mehrwertsteuer ausstellen für den Gastgeber ist auch privat möglich. Und in diesem Rahmen hat auch kein Arbeitgeber einen Unterlassungsanspruch gegen Dich, was Dein Hobby betrifft bzw. Du kannst nicht abgemahnt werden, wegen angeblichen Nebentätigkeiten.

Leider gehen immer wieder viele Feuerspieler für 20 oder 30 Euro spielen und sagen, dass sie ja nicht so viel können. Dann vergisst man aber, dass Kevlar sich abnutzt, ein Auto Benzin und Werkstatt und Versicherung kostet, eine minimale Verköstigung vor und nach dem Auftritt kein Gewinn ist und das Risiko und die Trainingsstunden und die Kunst bei 50 Euro überhaupt nicht bezahlt sind.

Sonst kann man die Poi ja auch gleich mal dem Kellner in die Hand drücken - wenn das ja jeder kann... so also unter 50 Euro pro Nase ist einfach nur bei Familie und Freunden zu rechtfertigen, wenn man umsonst essen und trinken kann, sein Kevlar von der Mama bezahlt bekommt und kein Auto und keine Haftpflichtversicherung bezahlt und auch nicht mit der Bahn anreist.

Richtig gute Leute werden um die tausend Euro und mehr am Abend gebucht! Feuer ist teuer. Und selbst Anfänger verzaubern die Gäste schon durch Tanz und Musik und erfüllen mit ihrem Mut die Gesichter mit Staunen. Alles andere ist falsche Bescheidenheit... oder einfach Dummheit (wenn man sich die grundlegenden Gesetze und Dinge einfach nicht durchliest vorher).

Wenn Dir z.B. ein Poi in die Leute fliegt bei einem bezahlten Gig und einem Gast dann den Mantel anzündet oder noch schlimmeres (stehen da vielleicht sogar Kinderwagen rum?) zahlt keine normale private Haftpflichtversicherung, wenn etwas passiert.

Eine Checkliste für Feuerspieler, auch mit organisatorischen Sachen wird bald bei uns im Poiverband kostenlos zum Runterladen online gestellt. Da kann man dann abhaken, wo man aufpassen muss.

Hier schon mal eine Vorabversion von mir (nicht unbedingt vollständig)

Non-Fire und allgemein

- Vertrag unterschrieben? Reisekosten/Verpflegung incl.?
- Woher kommt der Gig? (Analyse der Werbewirkung)
- Anlass und ggf. Thema der Veranstaltung?
- Vorgegebne Elemente oder Timing im Rahmenprogramm?
- Rahmen (privat oder öffentlich)?
- Auftrittsort (geplant oder fest zugesagt?)
- geplantes Datum / Uhrzeit
- Programmablauf insgesamt mit dem Veranstalter besprochen?
- Anzahl der Auftritte (vertraglich geregelt oder nach Laune)?
- Zugesagte Showelemente (Partnermoves, Tanz, Kostüme)?
- indoor/outdoor / beides
- Bühne/Freifläche/beides
- Größe der Bühne/Fläche
- Bodenbeschaffenheit(en)
- Musikanlage vorhanden? Welche Tonquellen (CD / MP3-CD etc.)?
- Verlängerungskabel, falls eigene Boom-Box lang genug vorhanden?
- MP3-Player aufgeladen? CD gebrannt? Klinke-Klinke-Kabel vorhanden?
- Absprache mit einer Band/Musiker/Alleinunterhalter notwendig?
- Ist eine ausreichende Lautstärke erlaubt (Privatparty im Garten?)
- Lichttechnik vorhanden oder erforderlich (ggf. Schwarzlicht)?
- Umkleideraum (trocken / abschließbar) Größe?
- Wie lange braucht man von der Umkleide zur Bühne?
- Lagermöglichkeit/trockene Stelle an der Bühne für Schow-Utensilien?
- Ersatzmaterial besorgt? (Non-fire insb. Glowpoi und Batterien)
- Waschbecken / Spiegel zum Schminken/abschminken vorhanden?
- Auftrittsort / Bühne / Fläche schon mal selbst vorher angesehen?
- Catering / Freigetränke / Essen?
- Übernachtungsmöglichkeiten vorgesehen / Entfernung Hotel?
- Haftpflichtversicherung abgeschlossen und bezahlt? *
- GEMA-Kosten zu Lasten des Veranstalters oder über Künstler?
- GEMA-freie Musik rechtzeitig rausgesucht / geschnitten?
- Liste der verwendeten Musik angefertigt? (GEMA-Vermutung!) **
- Proben und Ausweichplan (falls einer ausfällt) geklärt?
- ggf. Hut nicht vergessen (manchmal zusätzlich zur Gage erlaubt)
- ggf. Folgeauftritte möglich? Welche genau? Wann?


Zusätzlich für Feuergigs

- Gemeinde informiert (öffentliche Plätze mit Genehmigung erforderlich?)
- Absperrung für das Publikum wie? (Teelichter, Bänder, Baumstämme...)
- Abstand zum Publikum möglich?
- outdoor Waldbrandstufe erkundigt?
- inndoor ca. Deckenhöhe? (min. 5m)
- indoor Rauchmelder abschaltbar?
- Licht dimmbar? (blau ist ideal)
- Feuerwehr informiert?
- Pyrotechnik gewünscht?
- Helfer vorhanden (Absperrung, Tränken, Notfall)?
- Anzündhilfe bei Kälte (kl. Spritzfläschchen mit Feuerzeugbenzin für fertig getränkte Probs)
- sichere Lagerung des Fluids im Auftrittsbereich geregelt (Aufsicht, Kinder in der Nähe)?
- genügend Lampenöl vorhanden? Shake-off-Can, Trichter zum Rückfüllen?
- Probs vor Abfahrt von Fingerschlaufe bis Head auf Belastung gerissen?
- Löschdecke und Wassereimer vorhanden?
- Brandsalbe vorhanden?
- Feuerlöscher vorhanden? (kein ABC-Pulver für Personen!)
- Kleidung ohne oder mit geringem Kunstfaseranteil?
- Haftpflichtversicherung mit Feuer-Klausel abgeschlossen und bezahlt?

* ohne Feuerspiel reicht eine normale Privathaftpflicht
** „Wer GEMA-freie Musik öffentlich aufführt oder gewerblich nutzt, muss, um Ansprüchen der GEMA zu entgehen, die Vermutung widerlegen, dass die genutzten Werke GEMA-pflichtig sind. Notwendig sind nach der bisherigen Rechtsprechung dafür die Nennung von Komponist, Texter, Bearbeiter und ggfs. dem Verlag, die an dem Werk beteiligt waren, auch dann, wenn es sich um ausländische Musik handelt. Kann die Sachlage nicht eindeutig geklärt werden, wird davon ausgegangen, dass die Musik nicht GEMA-frei ist, also zum GEMA-Repertoire gehört und somit entsprechende GEMA-Gebühren zu entrichten sind.“ (Zitat Wikipedia)

Macht euch einfach einen Zettel mit den Daten eurer Musik, wenn ihr einen Gig habt... eine Kontrolle vor Ort bei der Veranstaltung kann immer stattfinden.

Checkliste von Bodo Wiska, Vorstand Poiverband, März 09

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Hoffe, ich konnte Dir zumindest ein wenig weiter und auf die Sprünge helfen 303

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Chela

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24.03.2009 03:05 Chela ist offline Homepage von Chela Beiträge von Chela suchen Nehme Chela in deine Freundesliste auf
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Hallo Chela!

Wow!
Danke für die vielen Infos und Tipps!!!!
Gerade das mit der Gema hatte ich nicht bedacht....dabei haben Freunde von mir schon mal ziemlich Ärger bei ner Konzertveranmstalzung deswegen gehabt.... aber mein Freund produziert selbst Musik, da sollte sich das umgehen lassen ;D, oder oft spielen Freunde von mir Trommel Gitarre etc dazu, das dürfte ja auch keine Probleme machen, ansonsten, wo kann man sich erkundigen ob das gesuchte Lied/ Band Gema-Abgabe- Pflichtig ist?
Und danke für den Tipp mit der Aufwandsentschädigung und auch welche Höhe man da verlangen sollte, damit komm ich erst mal über die Runden denk ich... hmmm oder vielleicht wirds doch mehr... mal sehen.... in dem Falle werd ich dann vielleicht mal auf ne Beratung von dir zurückgreifen( also werbung in eigener Sache hat funktioniert ;D)(wieviel würdest du denn für so ne Beratung nehmen?--> kannst auch an meine PN schicken wenn du das hier nicht öffentlich schreiben willst))
Auch gut zu wissen dass bei Gefälligkeiten die Haftung ausgeschlossen ist beruhigt mich erheblich!!!
Wenn ich ein paar vereinzelte aber gute Auftritte übers Jahr machen könnte und mir für das Geld dann das Hobby finanzieren kann und meine Feuerspielzeugsammlung damit vergrößern kann bin ich schon mehr als zufrieden, aber du hast auch Recht man sollte sich nicht unter Wert verkaufen( deshalb danke für die Gagentipps) das wäre auch unfair den anderen Feuerkünstlern gegenüber die vielleicht davon leben (müssen), wenn jeder sowas für 30 Euro macht dann bekommen die ja wohl eher schlechter Auftritte, denn wie du schon sagst auch wenn man kein Superprofi ist und unglaublich viele Tricks kann, verzaubert man schon die Zuschauer, gerade Minmik Gestick und Tanz spielen ja da auch eine Riesige Rolle( aber ich schweife ab...)
Vielleicht noch eine Frage: wenn man denn angemeldet ist und mit Feuer auftritt, was für eine Versicherung würde denn für eventuell auftretende Schäden haften?

Also nochmal VIEEEEEEEEEEEEEELEN Dank, du hast mir echt sehr geholfen!!!
24.03.2009 18:14 gaensebluemchen ist offline E-Mail an gaensebluemchen senden Beiträge von gaensebluemchen suchen Nehme gaensebluemchen in deine Freundesliste auf
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Aaaaaaalso...

...erkundigen ob das gesuchte Lied/ Band GEMA Abgabepflichtig ist geht ganz gut über Freedb. Das ist eine kostenlose Datenbank, die in fast allen Ripping-Programmen zum Taggen der Titel eingebaut ist (z.B. bei Audiograbber oder auch in Winamp). Eine direkte Eingabe von Songs bei freedb.org im Internet ist hingegen wenig empfehlenswert, weil es oft tausende von Treffern gibt. Wenn Du aber einen Song in einem der genannten Programme einliest und die Auto-Tag-Funktion benutzt (in Winamp z.B. Rechtsklick auf den Song, der gerade läuft, senden an und Auto-Tagger), kommt fast immer nicht nur der Titel und Interpret, sondern auch der Herausgeber mit. Wenn dann dort ein Major-Label wie BMG, Sony oder Universal steht ist es eh GEMA-Musik. Und fast alle anderen sind da auch. Nur ganz wenige Indiependent-Labels sind nicht der GEMA angeschlossen. Mehr dazu auch später im Poiverband Internetauftritt. Ich hab da eine Liste mit GEMA-freier Musik vorbereitet.

Bis dahin kann man auf jeden Fall http://www.jamendo.com/de/ empfehlen. 17.000 GEMA-freie Alben zum direkten legalen runterladen. Die meisten erlauben die Verwendung privat ohne Kohle und man kann die Künstler direkt kontaktieren, wenn man damit Geld verdienen will (Gig). Das bedeutet (meiner Rechtsauffassung nach - bitte noch etwas Geduld bis wir unseren Vereinsanwalt präsentieren - dann gibt es die Info belastbar vom Verein für Mitglieder kostenlos), dass solche Musik unter der CC Lizenz für nicht gewerbliche Gigs (also Gefälligkeitsauftritte mit höchstens Kostenerstattung und Verpflegung oder entsprechendem Geld-Aquivalent) auch ohne Rückfrage mit den Künstlern genutzt werden darf.

Natürlich wäre es dann mehr als nur eine Selbstverständlichkeit, nach dem Gig, wenn man seinen Namen noch mal laut in die Runde wirft, genauso laut zu sagen, von wem man die Musik genommen hat - und damit den Künstlen, die ja auf den monatlichen Scheck von der GEMA verzichten, eine Chance zu geben, dass man sich ihre Namen wenigstens merkt... großes Grinsen

Eine Versicherung, die für Feuerkünstler speziell eine Haftpflicht anbietet, ist die Nürnberger. Es handelt sich dabei um eine spezielle Beurfshaftpflicht mit Privathaftpflichterweiterung. Das Fairsicherungbüro (dort der Herr Grüner) vermittelt die Verträge zu 175,- Euro im Basispaket pro Jahr (bei 3 Mio, ohne Pyro oder versicherte Seminarteilnemer etc.). Allerdings ist der Herr Grüner zur Zeit in Urlaub und hat eine neue Versicherungsgesellschaft in Planung, die für uns einen besseren Vertrag mit höheren Leistungen zu einem sogar günstigeren Preis anbieten wird. Das ganze lassen wir über den Poiverband laufen und es gibt dann auch Rabatt für Vereinsmitglieder.

Derzeit, wenn es ganz schnell gehen soll, ist aber die etwas unflexiblere Nürnberger noch die erste Wahl. Dann kann man später immer noch wechseln.

Der Link auf meine Preise ist bereits öffenltich und steht in meiner Signatur unter jedem Posting von mir auf meine persönliche Internetseite kuenstlercoaching.de Preise unter "Angebot". Für Poi-Leute und Stabspieler, insbs. für Vereinsmitglieder natürlich günstiger, also i.d.R. pauschal. Für einen 3-Stunden Vormittag mit Einzelcoaching z.B. bei mir hier in Berlin nehme ich so 100 Euro unter uns großes Grinsen

Telefonisch geht auch, mache ich fast häufiger als vor Ort. Das ist vor allem sinnvoll, wenn es um Verhandlungscoaching geht, also Verkaufsgespräch und Vertragsgespräche mit Agenturen oder wichitgen Veranstaltern. Allgemeine Geschäftsbedinungen, Angebot gestalten, Telefonische Terminvereinbarung bei Agenten, Auftrittsvertrag durchsetzen und sowas alles.

Wenn jemand gar kein Geld hat / Schüler / Student etc. oder bei guten Freunden auch mal auf Spendenbasis - dann halt auf mein Risiko, was es demjenigen dann halt wert ist und ohne Rechnung. Da hats dann auch schon mal als Dankeschön eine Einladung zur Falafel oder leckere Bekochungsaktionen gegeben oder einen Kontakt, der mir wichtig ist und das ist dann auch völlig in Ordnung, weil das Universum die Dinge nie vergisst die man tut oder gibt.

Irgendwann kommen die eigenen Taten eh auf einen zurück.

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